DIE KLEINE SCHULE DES GENIESSENS

Genießen wird meist mit einem besonders guten Essen und Trinken in Verbindung gebracht. Rasch darauf folgt dann auch: Na, ab und zu kann ich mir das ja mal leisten! Offensichtlich kann man sich so ganz unbeschwert diesem Genießen nicht hingeben, da sehr rasch ein Bezug zu exzessivem oder gar schädlichem Verhalten hergestellt wird. In der „Kleinen Schule des Genießens“ wird ein anderer Zugang zum Thema Genuss hergestellt. Nämlich Genuss nicht nur ohne Reue, sondern Genuss sogar als Therapeutikum. Die „Kleine Schule des Genießens“ ist das zentrale Behandlungskonzept zur Förderung euthymen Erlebens und Handelns. Der Begriff „euthym“ bedeutet „was der Seele gut tut“. Gesundes Verhalten und Erleben wird gefördert, indem bestimmte psychologische Prinzipien berücksichtigt werden. Insgesamt stellen sieben „Genussregeln“ den übergeordneten Leitfaden für das verhaltenstherapeutisch orientierte Programm zum Aufbau gesunden, positiven Erlebens und Handelns dar. Sie dienen als Anleitung für den Umgang mit potenziell genussvollen Stimulanzien: 1. Genuss braucht Zeit. 2. Genuss muss erlaubt sein 3. Genuss geht nicht nebenbei 4. Genuss ist Geschmacksache 5. Weniger ist mehr 6. Ohne Erfahrung kein Genuss 7. Genuss ist alltäglich. Durch den Aufbau eines genussspezifischen Umgangs mit potentiell genüsslichen Materialien wird die Wahrnehmung der einzelnen Sinnesbereiche sensibilisiert und angenehme Vorerfahrungen aktualisiert.

 


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